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Fremder Hundeführer haftet Tierhalterhaftpflicht greift nicht

Wer einen fremden Hund aus Gefälligkeit ausführt, haftet wie der Tierhalter, wenn das Tier Personen verletzt.
Das berichtet die "Monatsschrift für Deutsches Recht" unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Hamm.

Nach dem Richterspruch greift in diesem Fall zwar nicht die gesetzlich geregelte Tierhalterhaftpflicht. Allerdings haftet der Gelegenheits-Hundeführer persönlich für die Verletzung seiner Aufsichtspflicht. (Az.: I-9 U 91/14).

Anders ist es, wenn ein professioneller Haushüter den Hund ausführt: Im Schadensfall greift die Betriebshaftpflichtversicherung der Haushüter-Agentur.

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